Kerberbrothers Alpenfusion - RISING ALPS

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Art.Nr. JAW014
Andreas Kerber: Gitarre, Hackbrett, Alphorn, Gesang / Markus Kerber: Flöten, Saxophone, Klarinette, Gesang / Martin Kerber: Zither,Scherrzither, Trompete, Akkordeon, Gesang / Tiny Schmauch: Kontrabass, Gesang / Pit Gogl: Schlagzeug, Gesang
Preis:
Brutto-Verkaufspreis: 17,85 €
Netto-Verkaufspreis: 15,00 €
MwSt.-Betrag: 2,85 €
Beschreibung

Hörbeispiele:

01 Holzweg
02 Die alte Wally
03 Den Bach hinunter
04 Zauberbrett
05 Die Wilderin
06 Das Alphorn roovt
07 Rising Alps
08 Jazz meets alps
09 Persisches Brett
10 Flying Horn
11 Still
12 Jodler Blues

Video


,,Transglobaler Alpenjazz" heißt die wilde Mischung auf dem vorliegenden Album der Kerberbrothers Alpenfusion. Mit Bläsern, Gitarre und knackiger Percussion wähnt man sich auf einer südamerikanischen Fiesta, dann wird im Siebener-Takt gejodelt, mit Zither und Alphorn erdig gebluest, nun kommt die Ur-Alpine Scherrzither zum Einsatz. Anschließend wird das Hackbrett zum persischen Santur. Ein Ländler beginnt geheimnisvoll mit Alphorn und indischer Querflöte und nimmt dann Fahrt auf, als die Solisten zu Trompete und Saxofon wechseln. Sogar ein virtuoses Orgelstück von Bach wird aufs Quintett verteilt. Komponiert sind die Stücke von Andreas Kerber, aber bei den Improvisationen gibt jeder Musiker Persönliches dazu.
Die Wurzeln der drei Original-Kerber-Brüder sind knorrig und kräftig: Mit den Eltern waren sie die Allgäuer Volksmusik-Familie schlechthin und standen auf der Bühne, sobald sie laufen konnten. Dieses Erbe mit dem Sound von Heute zu verbinden, erfordert einen akrobatischen Spagat zwischen Frontline und Tradition. Diesen kitschfrei durchzustehen, ist eine reife Leistung und macht ihnen niemand so leicht nach.
Individualität und Wiedererkennungs-Wert der Kerber-Brüder sind extrem hoch. Mit wem wollte man sie verwechseln? Wer also statt ödem Mainstream mal was anderes, Verrücktes sucht, der ist hier richtig.


Pressespiegel

Vielleicht kann man sich das Schaffen von modernen Volksmusikern in den Alpenländern so vorstellen wie die Plackerei des Sisyphos: Kaum hat man mit der originellen Verarbeitung von Traditionen das Interesse einer Handvoll Musikfreunde geweckt, kommt ein weiterer dümmlicher Mitklatschstadl daher und verfestigt die Klischees von der weltfremd-kitschigen Musik für Hinterwäldler und Ewiggestrige. Volksmusik, insbesondere die aus Bayern, hat trotz vieler hörenswerter und intelligenter Gegenbeispiele noch immer ein ernsthaftes Imageproblem.
Zu denen, die immer wieder den Stein den Berg hinaufrollen, gehören die drei Brüder Kerber, Sprösslinge einer bekannten Allgäuer Volksmusikfamilie. Allesamt studierte Musiker und an vielen Instrumenten bewandert, haben sie mit zwei befreundeten Musikern an Bass und Schlagzeug schon vor Jahren die Kerberbrothers Alpenfusion gegründet, so etwas wie die Next-Generation-Ausgabe der Kerber-Familie. Als Quintett verbinden sie traditionelle Instrumente wie Zither, Hackbrett, Alphorn und Akkordeon mit Jazzgebläse, indischer Querflöte und Rhythmusgruppe. Und gejodelt wird natürlich auch. Ein besonderes Faible haben die Brüder für lateinamerikanische Rhythmen und den Blues. Zu den Höhepunkten der Platte aus Jazzsicht gehört „Flying Horn“, das mit einem Alphornsolo beginnt, bevor Zither, Bass und Drums einsteigen und Markus Kerber zu einem rasanten Saxofonsolo ausholt. Dass es sich bei ihrer zweiten CD Rising Alps um eine Liveaufnahme handelt, unterstreicht noch die Lebendigkeit ihrer Musik.

Jazzthetik – Mai 2012 


(…) An album of constant high quality with melodies inspired by traditional sounds, but turned into modern sounding compositions. Sometimes the music almost sounds Asian or even Cuban at moments. Great how they play with styles and create a whole new kind of creative world-jazz. An intriguing album.

Folkworld – März 2012


(…) Die drei Kerber-Brüder aus Leutkirch im Allgäu standen bereits als kleine Buam mit ihren Eltern auf der Bühne diverser Volksmusik-Events. Es muss wohl eine Riesenportion persönlichen und musikalischen Mut erfordert haben, allen Kitsch, alle Konventionen, alle Klischees dieser Szene vom höchsten Gipfel der Alpen in deren tiefstes Tal zu werfen und einen „transglobalen Alpenjazz“ zu kreieren, der so erfrischend und innovativ daherkommt, dass man sich einen Auftritt der Kerberbrothers in jedem Musikantenstadl dieser Welt wünscht, zur prime time, immer und immer wieder. Ja, es ist möglich, Volksmusik ist reformierbar, transformierbar, aktualisierbar. Moderne als logische Konsequenz der Historie, hier funktioniert sie. „Jazz meets Alps“ heißt ein Titel dieser CD. Das Alphorn roovt, die alte Wally geht auf dem Holzweg den Bach hinunter, und sei es nur, um auf einem großen Stein am Bach dem tagesabschließenden „Jodler Blues“ zu lauschen. Postmoderner Ethno-Mix, Zither- und Waldhorn-Idylle mit dem richtigen Groove. Volk wird zum Folk. Hackbrett, Scherrzither und Alphorn erschließen dem Jazz eine neue Dimension. Und auf dem Cover grüßt eine Kuh, die nicht aus der Schokoladenwerbung kommt, sondern ganz erstaunt den fernen Klängen der Kerberbrothers lauscht. Und vielleicht ist diese Musik sogar milchproduktionsfördernd.

Jazz Podium – März 2012


(…) Die fünf Allgäuer Musiker beherrschen nicht nur ihre Instrumente virtuos, sondern auch das Verquirlen von urwüchsigen alpenländischen Jodlern mit erdigem Blues, flotten Latingrooves, indischen Linien, swingendem Mainstream-Jazz – oder auch mal strengem Bach-Barock. (…)
So entsteht Unverwechselbares, weitgehend kitschfrei und durchweg spannend!

AZ – Feb. 2012


(…) überraschen mit einem rasanten Mix aus Klangfarben, der einen atemlos zurücklässt und über einen hohen Wiedererkennungswert verfügt. Ganz zu schweigen vom Spaßfaktor, der sich einem auch weit jenseits der Alpen erschließt.

Jazzthing – Feb. 2012


Aufruhr im Land der lila Kühe: Eine Volksmusikcombo beackert lustvoll die Musikwelt jenseits krachlederner Bierzeltzünftelei. Da wird kräftig zusammengerührt, was man freiwillig nicht zusammen denken mag: romantische Alphornidylle, ein swingender J.S. Bach, gezitherte Ländlerseligkeit, südamerikanische Rhythmen, ei Hackbrett, das sich als Orientale ausgibt …
(…) Mit unbändiger Spielfreude gehen die fünf Bayern zu Werk …

Financial Times Deutschland  - Feb. 2012


(…) Transglobaler Alpenjazz? Jedenfalls ist das Album „Rising Alps“ … ein Musikvergnügen, ein virtuos gelegtes Überraschungsei.
(…) ein exotisch-vergnüglicher Sound, der Galaxien entfernt ist vom platten Volkstümlichen …

Augsburger Allgemeine Zeitung – Jan. 2012


(…) ein überaus bunter und verquerer Ausflug in die Welt der Alphörner, Zithern und Hackbretter, der mit „normalem“ Instrumentarium angereichert wird.
(…) eine wilde Mischung aus Volksmusik, Jazz und südamerikanischen oder indischen Einflüssen (…) wer das Besondere sucht, der wird bei diesem Hochvirtuosen Album mit Sicherheit fündig werden.

Jazz On Blog – Jan. 2012


(…) eine unterhaltsame Expedition über die Schnittflächen zwischen Jazz, Ethno und Klassik …
Das vielseitige Konzept … lebt von der schlüssigen Verbindung von Tradition und Avantgarde, vom „akrobatischen Spagat“ …

Musikwoche – Jan 2012


Salsa auf der Alm, ein Jodler zum Saxofon, krachlederner Jazz. Die Kerber-Brüder (…) klotzen mit (fast) allem, was die Instrumentenabteilung hergibt: Apparaturen zur Herstellung von Jazzmusik, Saxofon, Trompete, Bass, kooperiert mit bajuwarisch-exotischen Geräten, Alphorn, Hackbrett, Zither.
Sanftes aus der Smooth-Jazz-Rubrik oder kitschfreie Traditionsklänge mit fremden Zutaten, die Kerberbrothers nehmen die künstlerische Freiheit ernst.
Hier steppt kein Problem- sondern ein ungezwungener Improvisationsbär durch die Alpen.

Neue Ruhr Zeitung – Jan. 2012


(…) ein Album, etwas abseits vom Mainstream, doch geheimnisvoll und interessant.

Digitale Jazz Zeitung – Jan. 2012


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